Martedì, 04 Aprile 2023 - 11:37 Comunicato 938

Das reiche Programm des viertägigen Festivals, vom 25. bis zum 28. Mai, wurde vom Landeshauptmann Fugatti, gemeinsam mit Mirja Cartia d’Asero (24 Ore Group), Tamburini, Chefredakteur von Il Sole 24 Ore, Federico Silvestri (24 Ore Eventi) und vielen anderen vorgestellt.
„Die Zukunft der Zukunft“: Im MUDEC in Mailand wurde das XVIII Festival dell’Economia von Trient vorgestellt

Das Festival dell’Economia von Trient zu Gast in Mailand. In den Räumlichkeiten des Museo delle culture wurde die 18. Ausgabe der Veranstaltung des Eichhörnchens, die vom 25. bis zum 28. Mai unter dem Motto „Die Zukunft der Zukunft: Herausforderungen einer neuen Welt“ in Trient stattfinden wird, vorgestellt.
Zahlreiche Gäste haben die Veranstaltung, an der 6 Nobelpreisträger, 90 Referenten aus aller Welt, 49 Wirtschaftswissenschaftler, 35 internationale Referenten, 40 Manager und Unternehmer und 19 Minister teilnehmen werden, vorgestellt. Vier Tage mit vollem Programm: 260 Events, welche einen Blick auf die großen nationalen und internationalen Themen werfen werden und dazu noch Raum für die lokalen Einrichtungen und die Vorzüge des Territoriums lassen.
All dies Dank einer Partnerschaft zwischen 24 Ore Group und Trentino Marketing, welche im Auftrag der Autonomen Provinz Trient und mit dem Beitrag der Stadt und der Universität Trient, das Event organisieren.
presentata al Mudec la XVIII edizione del Festival dell’Economia di Trento:Da sinistra Gianni Battaiola, MAurizio Fugatti, Valentina Magri, Mirja Cartia d’Asero, Fabio Tamburini, Elisabetta Bozzarelli, Federico Silvestri, Maurizio Rossini e Giampaolo Pedrotti [ Daniele Paternoster - Archivio Ufficio Stampa PAT]

Das Festival dell’Economia von Trient ist wieder zurück. Gemeinsam mit seinem Maskottchen, dem Eichhörnchen, „das uns seit 18 Jahren durch die Geschichte der Welt, Europas und unseres Landes begleitet und das die Hoffnung auf ein baldiges Endes des Krieges erneuert“, wie sich der Moderator Giampaolo Pedrotti, Chef des Presseamtes der Autonomen Provinz Trient, ausgedrückt hat.

Eine Herausforderung, gewachsen in einem autonomen Gebiet, welche dauernd unsere Gegenwart und unsere Zukunft hinterfragt, wie Maurizio Fugatti, Landeshauptmann der Autonomen Provinz Trient, sich ausdrückt. „2003 wird das Festival einen Tag länger dauern, es wird viele Veranstaltungen geben und wichtige Gäste, von den Nobelpreisträgern, die dem Event eine großen Mehrwert geben, bis hin zu zahlreichen Ministern.
Es gibt also keine bessere Gelegenheit, um – neben allen anderen wichtigen Themen auf internationaler Ebene – auch über lokale Problematiken nachzudenken, wie etwa Selbstverwaltung, differenzierte Autonomie und Föderalismus. Beim diesjährigen Festival werden Wirtschaft und Autonomie wie selten zuvor sich einander befruchten. Sicher wir auch den großen internationalen Problemen Aufmerksamkeit geschenkt werden, aber auch diese werden ihre Auswirkungen auf das Lokale zeigen. Und das Festival wird ganz besonders die Jugend ansprechen, wie der Erfolg des FuoriFestival bei der letzten Ausgabe gezeigt hat.“

Mirja Cartia d’Asero, Geschäftsführerin der 24 ORE Group, hat sich bei der Trentiner Verwaltung bedankt, „mit der eine starke Partnerschaft entstanden ist, welche es ermöglicht diese herrliche Veranstaltung, die nun 18 Jahre besteht, noch zu bereichern.“ „Es wird heuer eine Ausgabe, welche – ausgehend vom ursprünglichen anspruchsvollen wissenschaftlichen Kern – die Innovation in den Mittelpunkt stellt,“ so Mirja Cartia d’Asero, „wie das unsere Unternehmensgruppe, die es seit 158 Jahren gibt, mit Erfolg seit je her tut.
Unsere Trümpfe sind die Kompetenz, die Verankerung in der Tradition und der innovative Geist, neben dem Hochhalten von Werten wie Innovation, Internationalität, Nachhaltigkeit und Inklusion. In diesem Sinn geben wir unseren Beitrag zum Festival. Die Gleichstellung der Geschlechter wird zum Beispiel ganz konkret durchgeführt, wie etwa 37% Frauen unter den Referent*innen im Mai zeigt.

Diese Werte zeichnen das Festival und seine Stadt aus.
„Trient hat sich in diesen 18 Jahren verändert“, sagt Elisabetta Bozzarelli, Stadträtin für Jugend, Bildung, Kultur und Tourismus, „Die Stadt ist mit ihrem Festival gewachsen. Ein Verdienst des Festivals ist die Tatsache, dass seinetwegen Universität, Stadt und Land sehr eng zusammenarbeiten; vereint durch eine Veranstaltung, die sicher Langzeitauswirkungen mit sich bringen wird. Das Festival hat uns zum Austausch über oft heikle Wirtschaftsthemen fast gezwungen und hat dazu beigetragen eine Zukunftsvision auszuarbeiten, die auf Nachhaltigkeit, wissenschaftliche und technologische Forschung und Inklusion baut.“

Paola Iamiceli, stellvertretende Prorektorin der Universität Trient, vertrat die Trentiner Hochschule im Organisationsteam. „Die Universität Trient ist Teil der Organisation des Festivals, da sie im wissenschaftlichen Beirat sitzt, vertreten von zwei Dozenten der Wirtschaftsfakultät. Unser Vorschlag für das diesjährige Programm versucht Gegenwart und Zukunft zu vereinen und so eine Palette von Referenten auszuwählen, welche den Anwesenden die jüngsten Forschungen und Entdeckungen im Wirtschaftsbereich und in der Geopolitik erläutern können. Es ist nämlich die Forschung, welche es möglich macht zukünftige Trends in dieser wirtschaftlich unsicheren und sich strak verändernden Zeit zu erahnen. Unsere Mitarbeit bestand auch darin, eigene Initiativen für die Studenten zu erarbeiten.
Ein letzte Überlegung zur Ausgabe 2023: Die Universität trägt dazu bei, die Physionomie der zukünftigen Welt zu formen. In unseren Räumen wächst nämlich die Zukunft der Zukunft. Wir bilden Student*innen aus, die auf die Herausforderungen der neuen Welt reagieren müssen.“

Der Chefredakteur der Tageszeitung Sole 24 Ore, Fabio Tamburini, hat das Programm im Detail vorgestellt und auf die Rolle des wissenschaftlichen Beirats und des Advisory Board bei der Wahl des Mottos hingewiesen. „Das ist nicht das Festival der 24 ORE Group, sondern das Festival der Trentiner Gemeinschaft. Wir haben das letztes Jahr gesagt und wiederholen es auch dieses Jahr, weil wir wirklich davon überzeugt sind. Es ist ein Fest der Stadt, des Trentino. Trient wird zum Caput Mundi dank der mannschaftlichen Leistung aller. Ein Maradona allein reicht nicht, es braucht das ganze Team.“
Man braucht keine Angst vor der Vergangenheit haben“, hat er dann in Bezug auf die großen Fragenstellungen des Festivals hinzugefügt, „man muss sie als Sprungbrett für die Zukunft nutzen. Nobelpreisträger werden anwesend sein, genauso wie Unternehmer oder große Zeitzeugen wie Lech Walesa. Die Welt, die sich nun öffnet bringt neue Herausforderungen mit sich. Die Globalisierung bot bestimmte Sicherheiten, die heute ins Wanken geraten sind. Wir müssen also verstehen wie die Zukunft aussehen wird und welche neuen Probleme und Herausforderungen wir dann angehen werden müssen.“ Zum Abschluss hat Tamburini noch auf Enrico Salza hingewiesen, Seele der letzten Ausgaben des Festivals und auch heuer Protagonist.

Federico Silvestri, Geschäftsführer von 24 ORE Eventi, hat über “Road to Trento” gesprochen, dem Projekt, welches die internationale Dimension des Festivals unterstreicht und in Lugano, Washington, Johannesburg, Abu Dhabi mehr als 32.500 Personen im Livestream erreicht hat. Er hat auch daran erinnert, dass 24 ORE Eventi mit diesem Festival des Eichhörnchens 2022 den Preis Bea - Best Event Awards Italia erhalten hat.
Sicherlich, meint er, wird das Festival weiterhin innovativ sein und versuchen ein neues Publikum, so breit gefächert wie möglich, zu erreichen. Es wird wieder das FuoriFestival mit einem dynamischen Programm, das viele Gäste und Ideen nach Trient bringen wird, geben. Autoren der größten Verlage Italiens, neue Visionäre vom Talent Scout und Musikproduzenten Manuelito ‘Hell Raton’ bis zu Sypher, dann die Economy Kids Labore von 24 ORE Cultura und Radio 24 und schließlich das Monopoli-Spiel auf der Piazza Fiera, das den Kids spielerisch die Wirtschaft erklären wird.
Luca Zingaretti und Miriam Leone, zwei Schauspieler, werden über Kunst und Wert sprechen, und – abgesehen von den DJ Sets – werden Ariete und der iranische Pianist Ramin Bahrani ihre Musik zum Besten geben.

Trient, das Festival und das gesamte Trentino will auch seine Gastfreundschaft für alle Besucher erneuern. „18 Jahre Festival ist für uns ein ganz besonderer Anlass zum Feiern“, meint Maurizio Rossini, Geschäftsführer von Trentino Marketing, „wie auch die große Anzahl an Veranstaltungen und die mehr als zwanzig unterschiedlichen Locations zeigen. Eine große Veranstaltung, die auch eine beträchtliche organisatorische Maschinerie benötigt: 150 Mitarbeiter der 24 ORE Group, 600 Personen vor Ort und viele Freiwillige und Studenten. Viele Menschen, die mithelfen ein Festival zu veranstalten, das zum Nachdenken, zur Diskussion, zum Infrage stellen der eigenen Überzeugungen aufruft.“

Gianni Battaiola, Vorsitzender von Trentino Marketing, bezeichnet das Festival als entscheidender Event für die strategische Zielsetzung des Trentino als führende Tourismusdestination auch in den Übergangsjahreszeiten. „Was die Zukunft betrifft so müssen wir uns immer mehr mit wirtschaftlichen, sozialen und Umweltthemen befassen. Für alle Festivalbesucher, die auch die Gegend kennen lernen wollen, gibt es die App Mio Trentino, welche die unterschiedlichsten Funktionen enthält. Für das Festival dell’Economia werden wir auch die Zertifizierung ISO 20121:2012 für Nachhaltigkeit und Inklusion erhalten.“

Bei der Vorstellung des Festivals hat auch Valentina Magri gesprochen. Mit ihren Buch “Giovantù bloccata” ist sie die Gewinnerin des Premio Saggistica economica e sociale Il Sole 24 Ore, der bei der letzten Ausgabe des Festivals vorgestellt worden war.

(us)


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